Der Topf macht das Menü

22. November 2012
Der Topf macht das Menü

Die Töpfe stapeln sich im Schrank, die Tür geht kaum mehr zu und spätestens, wenn man über Töpfe und Deckel komplett den Überblick verloren hat, fragt man sich: Brauche ist die wirklich alle? Vom Nudeltopf über den Spargeltopf bis hin zum Bratentopf – die Auswahl ist riesig und für fast jedes Kochvergnügen gibt es einen passenden Topf. Dabei kommt man mit fünf Töpfen locker aus: Zum einen braucht man einen großen Topf, der zwischen sechs und acht Litern Fassungsvermögen hat. Darin fühlen sich, neben leckeren Fleischgerichten, auch Hühnchen, Spaghetti und Eintöpfe wohl. Für Kartoffeln, Gemüse oder zum Reste aufwärmen eignen sich am besten zwei mittelgroße Töpfe. Eine Größe zwischen zwei bis vier Litern ist optimal. Für die Zubereitung von Soßen ist eine Kasserolle, also ein Topf mit Stiel, das geeignete Arbeitsmittel. Und zu guter Letzt fehlt noch der Bratentopf. In ihm lassen sich leckere, saftige Schmorgerichte zubereiten. Drei Liter Fassungsvermögen reichen für einen Vier-Personen-Braten meist aus. Magnettöpfe für den Induktionsherd Wer einen neuen Topf kaufen möchte, muss sich zuerst die Frage stellen, auf welchem Herd dieser zum Einsatz kommen soll. Denn nicht jeder Topf ist für Gas-, Induktions- und Elektroherd geeignet. Wer mit Gas kocht, sollte darauf achten, dass der Boden möglichst dünn ist. So geht weniger Wärme verloren. Wer einen Induktionsherd hat, muss einen Topf mit magnetischem Boden kaufen, sonst geht der Herd nicht an. Zudem funktioniert ein Induktionsherd meist nur, wenn mindestens zwei Drittel der Herdplatte mit dem Topf bedeckt sind. Man sollte also schon vor dem Kauf wissen, die groß der Topfboden sein sollte. Finger weg von gelöteten Griffen Angelötete Topf-Griffe können abbrechen. Besser sind da angeschraubte Griffe. Da kann man die Schrauben im Notfall nachziehen. Aber Achtung: Töpfe mit Griffen aus Kunststoff kann man nicht in den Ofen stellen und Aluminiumgriffe werden schnell heiß. Besser geeignet ist Edelstahl, da es die Wärme schlechter leitet. Edelstahltöpfe besser von Hand spülen Etwa zwei Drittel aller verkauften Töpfe sind heute aus robusten Edelstahl gefertigt. Dabei sollte man beachten, dass Edelstahl empfindlich im Kontakt mit Salz reagiert: Salz frisst kleinste Löcher in den Stahl. Deshalb sollte man nie Salz in den leeren Topf hineingeben, sondern erst dann, wenn sich darin bereits Wasser oder Essen befindet. Da dies auch für Spülmaschinensalz gilt, ist die Empfehlung daher, Edelstahltöpfe immer von Hand zu waschen.

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